Social Prescribing Day: 32 neue Projekte gefördert

Datum: 26. März 2026
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Heute ist International Social Prescribing Day! Mit Social Prescribing haben Gesundheitseinrichtungen die Möglichkeit, soziale Unterstützungsangebote zu „verschreiben“. Denn jede 5. Konsultation in der Primärversorgung hat keinen medizinischen, sondern einen psychosozialen Hintergrund – wie Einsamkeit, Stress oder finanzielle Sorgen. Social Prescribing setzt hier an und vermittelt die Patient:innen an passende regionale Angebote. In diesem Sinn würdigt der International Social Prescribing Day Link Worker:innen, lokale Communities sowie regionale und nationale Organisationen, die sich für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung einsetzen.

32 neue Projekte

Auch in Österreich gewinnt Social Prescribing weiter an Bedeutung: Im Rahmen des 2025 ausgeschriebenen Fördercalls werden 32 Gesundheitseinrichtungen in sieben Bundesländern dabei unterstützt, Social-Prescribing-Projekte umzusetzen. 22 dieser Einrichtungen haben zuvor noch keine solche Förderung bekommen. Die Umsetzungsphase der Projekte startete im März.

Die Bandbreite der geförderten Einrichtungen ist groß: 20 Primärversorgungseinheiten (PVE) sowie vier Kinder-PVE profitieren von den Fördermitteln. Darüber hinaus werden fünf Einzel- und Gruppenpraxen unterstützt, sowie drei Einrichtungen, die sich an nicht-versicherte Personen richten. Damit erreicht Social Prescribing unterschiedliche Versorgungssettings und Zielgruppen.

Pro Einrichtung konnten bis zu 150.000 Euro für eine Laufzeit von zwei Jahren beantragt werden. Mit den Fördermitteln sollen insbesondere nachhaltige Social-Prescribing-Strukturen in den jeweiligen Gesundheitseinrichtungen etabliert werden. 

Social-Prescribing-Landkarte

Social Prescribing etabliert sich zunehmend als wichtiger Baustein einer modernen Gesundheitsversorgung. Die aktualisierte Social-Prescribing-Landkarte zeigt, wo Social Prescribing in Österreich angeboten wird.