FAQs Projektförderung PVE (Typ B)

Inhaltsverzeichnis

Projektförderungen (Typ B) sind zunächst für bestehende Primärversorgungseinheiten möglich. 

Hier finden Sie einen ausführlichen Fragenkatalog mit Antworten zur Projektförderung PVE (Typ B).

Hier geht's zum Video "Vorstellung der Förderrichtlinien von Projekten in bestehenden Primärversorgungseinheiten".



Wer kann einen Antrag stellen? 

Betreiber:innen von Primärversorgungseinheiten, die über einen Primärversorgungsvertrag bzw. ‐sondervertrag mit der Österreichischen Gesundheitskasse verfügen, können Förderungen beantragen.

Gefördert werden kann nur die Primärversorgungseinheit selbst als juristische Person, d. h. die GmbH oder die OG, der Verein oder die Genossenschaft.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung
.



Ab wann ist eine Projektförderung möglich? 

Die Projektförderungen für bestehende Primärversorgungseinheiten können seit 1. März 2022 eingereicht werden.
Hier können Sie den Antrag stellen.

 



Was kann gefördert werden?

 Förderbar sind in erster Linie Investitionen in das abnutzbare Anlagevermögen:

  • Aus‐ und Umbaukosten
  • Kosten für medizinische Ausstattung 

Primär werden durch diese Förderrichtlinie aktivierungspflichtige Investitionen (abschreibungspflichtige Aufwände) gefördert. Ergänzend dazu können auch Kosten unabhängig von ihrer Aktivierungsfähigkeit gefördert werden, wenn sie für den Betrieb der PVE zweckmäßig sind. Dazu zählen z. B. Kosten für Fort- und Weiterbildungen in einer PVE (z. B. Coaching, Teambuilding, Prozessoptimierung), Kosten für nachhaltige Mobilität (insb. E-Mobilität und Fahrräder) sowie Kosten für die weitere Ausstattung der PVE. 

 



Was kann nicht gefördert werden? 

Nicht förderbar sind:

  • Kosten, die vor dem Anerkennungsstichtag angefallen sind
  • der Erwerb unbebauter Grundstücke
  • Finanzanlagen
  • Finanzierungskosten
  • Unternehmensübernahmen
  • aktivierte Eigenleistungen
  • Kosten für Güter und für die Errichtung und Ausstattung von Räumlichkeiten, die nicht dem Betrieb einer Primärversorgungseinheit dienen (z. B. Nutzung für private Zwecke)
  • Kosten für Kleinbetragsrechnungen unter 200 Euro
  • klimaschädliche Investitionen

 



Wie hoch ist die Förderung? 

Die Förderhöhe beträgt 50 Prozent der eingereichten und genehmigten förderbaren Kosten. 
Die maximal förderbaren Gesamtkosten betragen 400.000 Euro. Der maximale Zuschuss, der im Rahmen der Förderung gewährt werden kann, beläuft sich somit auf 200.000 Euro.

Darüber hinaus gibt es Höchstgrenzen für einzelne Kostenkategorien. Diese verstehen sich ohne einer allfälligen Umsatzsteuer, die ggf. noch hinzu zu rechnen ist.  

Der frühestmögliche Zeitpunkt für eine Kostenanerkennung ist der Tag des Einlangens des Förderansuchens bei der Abwicklungsstelle aws (Anerkennungsstichtag). Kosten, die vor dem Anerkennungsstichtag entstanden sind (durch Bestellungen, Beauftragungen und andere Vertragsabschlüsse), sind nicht förderbar.

 



Sind Kombinationen mit anderen Fördermitteln möglich?

Für dieselben Förderkosten, d. h. denselben Aufwand bzw. dieselbe Rechnung, darf grundsätzlich keine weitere Förderung vorliegen. Wenn man eine Förderung erhält, ist es nicht zulässig, die nicht geförderten 50 Prozent durch eine andere Förderung abzudecken.

 



Kann eine Primärversorgungseinheit, die bereits eine Projektförderung (Typ B) erhalten hat, für eine spätere Investition eine weitere Projektförderung (Typ B) erhalten?

Eine Kombination von Projektförderungen ist möglich, solange die in der Richtlinie angeführten Wertgrenzen insgesamt nicht überschritten werden.

 



Weitere Fragen? 

Diese Seite wird laufend aktualisiert, damit Sie immer auf dem letzten Stand sind. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an das Team der Koordination Primärversorgung an der GÖG. Wir helfen Ihnen gerne weiter.