2. Pflege-Symposium: Primary Health Care Nursing im Fokus

  • Kongress
Datum:
07. Mai 2026 | 17:00 - 20:00 Uhr
Ort:
Hochschule Campus Wien, Favoritenstraße 222, 1100 Wien, F.E.01 AudiMax

Die Primärversorgung steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografische Entwicklungen, die Zunahme chronischer Erkrankungen sowie steigende Anforderungen an eine koordinierte und personzentrierte Versorgung erfordern neue Versorgungsmodelle und eine klare Rollenentwicklung innerhalb der Gesundheits- und Krankenpflege. Pflegepersonen übernehmen dabei zunehmend zentrale Aufgaben in der Gesundheitsförderung, Prävention, Beratung, Begleitung sowie Koordination von Versorgungsprozessen.

Das Symposium greift diese Entwicklungen auf und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Pflegepraxis, Wissenschaft, Lehre und Gesundheitspolitik. Im Fokus stehen aktuelle Versorgungsmodelle wie Community Nursing und Acute Community Nursing sowie erweiterte pflegerische Handlungsfelder, unter anderem im Bereich Forensic Nursing.

PROGRAMM:

> 17.00 Uhr – Begrüßung 
Begrüßung durch Bettina M. Madleitner | Departmentleiterin Angewandte Pflegewissenschaft und Studiengangsleiterin Gesundheits- und Krankenpflege, Hochschule Campus Wien
Grußworte vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

> 17.10 Uhr – Neue Entwicklungen in der Primärversorgung
Philipp Heinrich | Gesundheit Österreich GmbH

> 17.25 Uhr – Community Nursing in der Praxis
Anja Burgstaller | Teamleitung Community Nursing FSW
Daniela Heidegger | Community Nurse, Brunn am Gebirge

> 17.50 Uhr – Acute Community Nursing (ACN)
Christoph Holzhacker | Leitung Acute Community Nurse NÖ

> 18.05 Uhr – Forensic Nursing: Gesundheits- und Krankenpflege an der Schnittstelle von Gesundheit und Justiz sowie Primary Health Care Nursing
Marius Contor | Studienprogrammleiter Primary Health Care Nursing, Hochschule Campus Wien

>18.20 Uhr – Implementierung von Forensic Nursing in Primärversorgung
Diskussion über Möglichkeiten der Integration forensischer Pflegekompetenzen in Primärversorgung sowie über interprofessionelle Zusammenarbeit im Umgang mit der Gewalt im Gesundheitswesen

> 19.00 Uhr – Vernetzung und Ausklang